Was bedeutet die DGUV Regel 112-191 (früher BGR 191)?

16.06.2019 15:43

Was bedeutet die DGUV Regel 112-191 (früher BGR 191)?

Im Jahr 2014 wurde die BGR191 in die DGUV 112-191 umbenannt. DGUV 119-191 steht für Berufsgenossenschaftliche Regel für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Durch die Zusammenlegung der Berufsgenossenschaften und den öffentlichen Unfallversicherungsträgern wurde aus der BGR191 die DGUV 112-191.

Die Berufsgenossenschaftliche Regel für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (DGUV112-191) besagt, dass orthopädische Einlagen nur in Verbindung mit einer gültigen Baumusterprüfung verwendet werden dürfen. Der Grund ist, dass festgelegte Eigenschaften der Sicherheitsschuhe wie Mindesthöhe der Zehenschutzkappe und Antistatik erhalten bleiben. Bei zugelassenen Sicherheitsschuhen können Sie sich von Ihrem Orthopädieschumacher vor Ort die Einlagen bzw. orthopädische Anpassungen durchführen lassen.

Bei Sicherheitsschuhen mit einer herausnehmbaren Einlegesohle sollte ein Merkblatt deutlich informieren, dass die Sicherheitsschuhe nach der DGUV 112-191 geprüft sind und orthopädische Anpassungen durchgeführt werden können.

Einlagen aus privaten Straßenschuhen dürfen nicht in Sicherheitsschuhen verwendet werden, da diese Einlegesohlen nicht nach der DGUV 112-191 baumustergepüft sind.

Warum werden orthopädische Einlagen getragen?

Fußfehlstellungen gehören zu den häufigsten körperlichen Beschwerden. Viele Arbeitnehmer leiden an Rücken- und Kniebeschwerden. Um dauerhafte, positive Arbeitsergebnissen sicher zu stellen, ist es unbedingt notwendig, dass der Mitarbeiter Körperlich gesund und Beschwerdefrei ist. Orthopädische Einlegesohlen bzw. orthopädische Anpassungen bei Sicherheitsschuhen könne eine deutliche Abhilfe von Rückenbeschwerden und Kniebeschwerden darstellen.


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